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Stammtische Exkursionen Vorträge Börsenfahrten
19.-28.01.2007 - 5. Ausstellung auf der Heim-Tier & Pflanze
innerhalb der Internationalen Grünen Woche Berlin

Und wieder mal hat es uns im Januar in die Messehallen am Funkturm verschlagen. Bereits am 30.12. (während andere Urlaub machen) haben ein paar Unerschrockene den Transport unseres ganzen Materials erledigt. An den nächsten beiden Wochenenden erfolgte dann der Aufbau der Regale, das Sägen der Ausschnitte für die Terrarien und das Putzen und Einrichten der selben.
Nach der erledigten Arbeit ging es dann am Samstag gleich noch zum Stammtisch, wo wir auch mal wieder 3 neue Gäste begrüßen durften. Diese wurden u. a. von Günters Artikel in der Berliner Zeitung angelockt, in der regelmäßig außergewöhnliche Hobbys vorgestellt werden. Und dazu zählt die Haltung von Vogelspinnen ja irgendwie auch noch.
Aufgrund der milden Außentemperaturen war das Einsetzen der Tiere am Sonntag vor der Eröffnung dieses mal auch kein Problem. So konnten sich unsere Lieblinge schon mal ein paar Tage eingewöhnen, bevor der große Ansturm am Freitag einsetzte. Absoluter Hit war dieses mal das mitgebrachte Binokular, unter dem verschiedene Exuvien einmal näher betrachtet werden konnten. Manche - meist junge - Hobbybiologen waren über eine halbe Stunde nicht von dem Instrument weg zu bekommen. Potentielle Neukunden für uns ... Es stieß z. B. auf großes Interesse, die feinen Härchen der Scopula zu betrachten und dann zu verstehen, warum die Tierchen so gut die Glasscheiben hoch krabbeln können.
Und wie jedes Jahr gab es auch wieder lustige Begebenheiten: „Ey, die vermehren sich ja!“ kam ein Ausruf beim Betrachten unseres P. irminia – Kindergartens. Nicht zu fassen. Wir wissen ja, dass die Tiere seit Millionen von Jahren nahezu unverändert existieren. Wohl kaum wird jedoch ein einzelnes Individuum ein solches Alter erreichen und damit auf eine Reproduktion nicht angewiesen sein, oder haben wir da was verpasst? Ebenso lustig ein Gespräch zwischen Vater und Tochter: „Sind die tot?“, fragte das Mädchen beim Anblick der Exuvien auf unserem Tisch. „Ja!“ antwortete der Vater, worauf die Kleine nachfragte „Wer hat die denn erschossen?“. Ok, zuhause zu viele Ballerspiele auf dem PC?
Unsere Erklärungen fruchteten auch nicht immer. Auf die eben schon erwähnte Standard-Frage (Sind die tot?) erklärte ich einem Jungen 5 Minuten lang, dass es sich nur um Häute handelt, warum sich die Tiere häuten, dass die Spinne da um die Ecke im Terri sitzt und zeigte das Video von einer Häutung. Puh, wieder jemandem alles verständlich erklärt. Sein nachfolgender Ausruf: „Mama, schau mal, tote Spinnen.“ machte meine Illusionen zunichte.
Na, was soll’s, es hat in diesem Jahr auf jeden Fall trotzdem (oder deswegen?) wieder super viel Spaß gemacht!
Martin Schmidt




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